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Admira rettet Bundesliga-Option Veröffentlicht am: 30.10.2018   Autor: von Alfred Eichhorn

Shapeau! Askö Admira Villach untermauerte gegen SV Aspernig Transporte St. Veit seinen Titel- und Favoritenstatus. Holte sich den Liga-Kader-Saisonhit 2018/19 dank FM Robert Perhinig (IM Mazi) und Ulf Bartl (Mario Kuess) mit 5:3.

Nebenbei wechselte "Tausendsassa" Perhinig den Schauplatz und spielte tagsdrauf noch in Burgenlands Liga. Naja, etwas relativiert ist Tausendsassa, gleichzeitig wäre das spezielle I-Tüpfelchen in der Causa Gast-; Gastspieler, Ausländer, Schachinländer, Stammspieler ... Zudem neutralisierte sich die "Italo-Offensiv-Reserve" mit jeweils einem Sieg - den dritten Folgestreich von St. Veits FM Ivano Ceschia (Matthias Heindl) und dem ersten auf Brett zwei von FM Andrea Dappiano gegen IM Franz Hölzl. Unter den drei hart umkämpften Remis (bis aufs schnell abgehandelte Topbrett) gelingt St. Veits neuer Stammspielerin Chiara Polterauer (auch Damenbundesliga St. Veit) ein erstes Erfolgserlebnis gegen Paul Frank - Gratulation. 

Für das  höchste Ablaufscore am dritten Brett(er)tag zeichnete freilich der neue Tabellendritte Askö Finkenstein, überrollte die Schachfreunde Villach mit 6,5:1,5. Einserspieler FM Blaz Bratovic, IM Vojko Mencinger, Marko Gallob, Gert Tscheinig sowie Marcel Liotta notierten jeweils ein 1:0.  

Die acht Protagonisten des Tagesspektakels nahmen ihre Shakehands als bis dato sensationelle Tabellenletzte auf. Und dabei - entgegen allen Odds - arretierte Maria Saal mithilfe von Zan & Aljosa Tomazini und dem Aufstellungs-Edeljoker FM Daniel Hartl und Routinier Josef Steiner von Brett eins bis vier das Punktemaximum. Leer ausgegangen sind dabei  Kapazunder IM Kurt Petschar, FM Heimo Titz, Leopold Jakits und Georg Putz. Desgleichen überraschte auch die Höhe mit 5,5:2,5 für die Domacht.  Für das vorläufige Schlusslicht SC Die Klagenfurter ist die Titelverteidigung somit ad acta zu legen, punkteten aber immerhin "Christian" Opietnik und Nachwuchshoffnung David Rass. Die Vorgabe von FM Harald Genser war offenbar nicht wettzumachen. 

Schachmaty Ruden zieht zuhause gegen SGS Spittal mit 3,5:4,5 den Kürzeren. Siegreiche Gastgeber sind wiederum FM Guido Kaspret, Gregor Smon und Nachwuchstalent Gabriel Doujak. Die Spittaler-Maximalisten heißen Herbert Neubauer; Fadil Memisevic, Nikolaus Hertnagel und Noah Dizep. 

Altmeister Leo Puff (FM Kavcic) führte mit seinem "Top-X" Magistrat Klagenfurt zu einem 4:4 bei SV Raika Rapid Feffernitz. Starke Saisonpräsenz (2,5/3) untermauert Hannes Tscharnuter nach Sieg über Gerhard Raschun; weitere Individualstreiche setzen IM Jeric und Gregor Zöhrer; für die Magistrat-Acht zur Stelle sind Siegfried Erber (!) über Simon Pacher und Frank Schröder (Alexandra Tscharnuter). 

Last but not least gehört die absolute Aufmerksamkeit aber Leader SK Dolomit Lienz, der drauf und dran ist nach einem 6:2-Kantersieg über Wolfsberg (!) den Platz an der Sonne bis zum möglichen Showdown gegen die Admira am 6. April (vor eigener Kulisse ?) zu behaupten. Und siehe da plötzlich findet sich auch der rechtskundige MK Hofrat Dr. Paul Meyer in der Acht (x mit Ferdinand Stückler); freilich für die Pflichthöchstnote 1 zeichnen  n o c h FM Bernhard Tabernig, Julian Bachlechner, Christoph Wurm und Julian Maresic.

Derweil halten Lienz und Admira Villach bei 6 Zählern, vor dem gleichauf liegenden Verfolgerduo Finkenstein und St. Veit mit jeweils vier Zählern. Punktelos sind noch die Klagenfurter. Ach wie langweilig sind doch alle anderen Landesligen ... 

(Alfred Eichhorn)

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