Schachportal Newsletter

Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein, um unsere Newsletter zu abonnieren.
Kärntner Schachverband News News - Details

Buhmann dominiert St. Veit Open, Maringer B Veröffentlicht am: 16.07.2013   Autor: von Alfred Eichhorn

Am Gesamtsieg von GM Buhmann war nicht zu rütteln. Wiener IM Kummer als Verfolger war überraschend, dahinter Ex-Siegerduo Mazi & Guido. Vöestler Walter Maringer holt den B-Pott. Maria Saal-Nachwuchs Kapelarie siegt bei Jugend.

Die 32. Auflage der St. Veiter Jacques Lemans Open in der so geeigneten St. Veiter Blumenhalle (O-Ton: ASVÖ Präsident Kurt Steiner) ist geschlagen. Erfreuliche 161 Akteure aus zwei Kontinente (Europa, Australien) und sieben Nationen fanden die Weg zum Veranstalterverein ASVÖ St. Veit und Obmann Friedrich Knapp. Das acht Tage lange Turnierprozedere war im Zeichen von packenden Kopf-an-Kopf-Rennen und Zuwendungen von Überraschungen gleichermaßen verteilt auf A- und B-Bewerb. 

Unantastbar freilich war nur der deutsche Topfavorit Rainer Buhmann im A-Feld. Gerade Mal zwei Remis gegen IM Helmut Kummer und IM Leon Mazi ließ der deutsche A-Kaderspieler zu. Der Rest war seiner Klasse mehr oder weniger nicht mehr gewachsen. Der 32-jährige Maria Saaler Bundesligaspieler sicherte sich damit souverän seinen ersten Sieg in St. Veit. Und: Es könnte noch einer mehr werden, denn „ich kann mir vorstellen wieder mitzuspielen.“ Weiter geht’s für ihn mit Lebenspartnerin und zwei Hunden zunächst nach Bruck an der Leitha und anschließend zu einem der weltweit größten Open im tschechischen Paduvice. Dort kämpft er um wichtige Elopunkte und eine Verbesserung in der Weltrangliste. „Nur so kann ich im A-Kader Deutschlands weiter bleiben“, erklärt er zum Abschied. Viel Glück dafür. 

Hinter ihm landeten IM Kummer & IM Mazi als erste Verfolger. Wenn man will nicht von ungefähr, denn nur dieses Duo war in der Lage Sieger Buhmann ein fettes „X“ abzunehmen. Für Kummer war’s sein schönster Erfolg in St. Veit bislang und der „Donaustadt-Express“ wird wohl wieder kommen. Beim slowenischen Rekordsieger Leon Mazi steht das ohnehin außer Zweifel. Der italienische Ex-Sieger Flavio Guido landete auf der Vier vor der konstantesten Saalüberraschung Thorsten Koop aus Deutschland. 

In den Fokus spielte sich auch die österreichische Startnummer 21, Marco Stagl als finaler Zehnter. Zunächst als erster Verfolger Buhmanns, von diesem besiegt und als Draufgabe auch noch von seinem Vereinsfreund (Styria Graz) Thomas Manhardt niedergerungen. Top-10-Konstante Manhardt eroberte damit allerdings Spitzenrang sieben, hinter einem weiteren „Buhmann-Opfer“ FM Florian Sandhöfner. Für den Oberösterreicher blieb am Ende trotzdem Rang sechs zum zweitbesten Österreicher stehen. Zum besten Kärntner katapultierte sich mit einem starken Finish der 75-jährige „Superoldie“ Heimo Titz. Im 43-köpfigen A-Feld war erstaunlicherweise keine Dame mit dabei. 

Maringer dank super Finish B-Sieger

Zum Damentummelplatz wurde das 111 große Spielerfeld im B-Bewerb. Unter den mehr als zehn Amazonen hatte schlussendlich die junge Petra Kejzar aus Slowenien die Nase vorne. Vor der St. Veiterin ÖS Margit Hennings und Niederösterreichs WMK Monika Molnar. Die meisten Führungsakzente im B-Feld hatten ASVÖ St. Veits Philipp Egger und der Wiener Michael Wais. Die zwei Finaltage gehörten aber dem „Vöestler aus Passion“ Walter Maringer. Und wie: zunächst besiegte er Egger und am Ende Nachwuchsmann Florian Hribernig, den Neuzugang bei Maria Saal. Damit krönte der 49-Jährige sein St. Veit-Debüt mit einem ersten Gesamttriumph und dem Verlauf nicht erwartend einen ganzen Zähler Vorsprung auf acht Spieler mit je 6,5 Punkten. Rang zwei für einige Führungsrunden beschlagnahmte Egger. Eine verdiente Ziellandung auf Stelle drei schaffte Österreichs U-14-Talent Lukas Schwab. Der junge Wiener darf sich zudem über den Zugewinn von rund 44 Elopunkten freuen. Ferner in der Gruppe finden sich Andreas Schindele (D), Wais, Maximilian Mostbauer und die beiden Finisher Alfred Eichhorn und Leopold Jakits

Das Jugendopen wurde in 14 Runden zu einem Dreikampf von Sieger Alexander Kapelarie, Peter Hirsnik und St. Veits Hoffnung Ivan Kobas. Am Ende behauptete sich Maria Saaler Kapelarie vor der Turnierüberraschung Hirsnik vom Verein Zugzwang Klagenfurt und Kobas. 

Dass diese 32. Auflage wiederum auf allen Linien zu einem Erfolg für Obmann Friedrich Knapp und sein Team mit Präsident Jimmy Scheriau, den Schiedsrichtern Franz Kraßnitzer, Daniel Knapp und Heinz Brescak, dem Gastronomiequartett Andrea Knapp, Christl Scheriau, Henriette Korak und Elfriede Leitgeb wurde, versteht sich von selbst. Alles in allem wurden wiederum neue Freunde gewonnen und der SV ASVÖ St. Veit freut sich bereits auf die 33. Auflage seines internationalen St. Veit Opens. 

Die Unterstützung der Stadt, die mit Vzbgm. Kulmer, den Stadträten Kerschbaumer & Kampl und LAbg. Günter Leikam Eröffnung und Siegerehrung mitgestaltete, ist für die nächste Zeit gesichert.

Weiterführende Links:

Homepage St. Veit Open
Ergebnisse bei Chess-Results

Zurück

Terminkalender

< Oktober 2017 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31