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Ein großes Turnier-Comeback im Schachsport Veröffentlicht am: 12.07.2020   Autor: von Friedrich Knapp

Nach dem Corona-bedingten Turnier- und Meisterschaftsstopp findet der Restart in „Schachstadt“ St. Veit statt.

Dank der vielen Bemühungen von Kärntens Schachpräsident Fritz Knapp war es gestern e n d l i c h so weit: Österreichs Rekordturnier mit dem St. Veit Open und seinem bewährten Ausrichterverein Asvö St. Veit sowie seinem Langzeit-Regisseur Fritz Knapp durfte mit max. 250 erlaubten Schachsportlern die 39. Auflage in der St. Veiter Blumenhalle starten. Mit Auflagen wie Mund-Nasen-Schutz, Abstandsregeln und begrenzter Personenzahl und v.m. ist zu hoffen, dass alles glatt – sprich ohne Corona-Einzelfall über acht Tage lang – in Österreichs „Schachstadt“ Nummer eins gehen wird. Daumen halten ist angesagt, ist dieses Turnier auch ein Gradmesser für kommende, kärnten- und österreichweit folgende Denksportveranstaltungen. Alles möglich geworden ist mit den jüngsten Lockerungen der österreichischen Bundesregierung. Nichtsdestotrotz ist die „Corona-Gefahr“ evident und es hängt weiter vom Verhalten Einzelner ab, ob dieses Virus hintangehalten (Urlaubszeit) werden kann. 

Sportlich spielten die drei bewährten Open mit A-, B- und Jugendopen gestern Samstag ihre Auftaktrunde. Heute, Sonntag, stehen zwei Runden am Ablauf. Im A- Turnier gab es 44 Paarungen, am Spitzenbrett schaffte SC Die Klagenfurter-Akteur Christoph Opietnik ein bärenstarkes „Anzugsremis“ gegen die Saalnummer eins, dem kroatischen GM Ante Saric. Sein Landsmann und  Mitfavorit sowie St. Veit-Bundesligist GM Davor Rogic behielt die Oberhand gegen „Admiraner“ Robert Hafner. Zu einem Erfolg kam auch der dritte Saal-GM aus Russland, Andrej Orlov. Lokal-Größe IM Georg Halvax zog ebenfalls in die Vollen, im Übrigen auch weitere übliche Podestverdächtige wie der Wiener-FM Gerald Hechl und sein steirisches Titelpedant FM Kurt Fahrer. Der gibt ein erfreuliches Comeback nach vielen Jahren der Abwesenheit. 

Im B-Turnier starteten 70 Paarungen, darunter viele Ex-Sieger und Mitfavoriten wie Karl Lang (Kärnten); Michael Wais (Wien), Horst Prüsse (D). Ebenfalls mit einem Auftaktsieg warten Niederösterreicher Harald Enne und Klagenfurter Vilim Pokupec auf. Einen Überraschungs-Auftakt-Coup setzt Helmut Löscher, der Gastgeber des nächsten Open in Kärnten mit „seinem“ Feffernitz Open. Bei der Jugend ist Lokalnachwuchs-Hoffnung Wendelin Scheibenpflug, vom Veranstalterverein Asvö St. Veit, ein ernster Kandidat für den Gesamterfolg. 

Weiterführende Informationen:

Homepage St. Veit Open

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