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Kärntner Schachverband News News - Details

GM Buhmann & St. Veits Egger führen solo Veröffentlicht am: 09.07.2013   Autor: von Alfred Eichhorn

Das Um und Auf im A-Bewerb der 32. Auflage der St. Veit Open ist weiter GM Rainer Buhmann. Der Maria Saal Bundesligist sicherte sich den gestrigen Tageshit gegen den italienischen Ex-Sieger Vorort IM Flavio Guido dank einer Mehrqualität in souveräner Manier.

GM Rainer Buhmann vs. Guido Flavio
GM Rainer Buhmann vs. Guido Flavio

Flavios Läufer und gefährlich vorgerückter Freibauer konnte Buhmanns Turm nicht Paroli bieten. Die ernüchternde Botschaft des Deutschen an die Konkurrenz: das Punktemaximum mit vier Zählern und bereits einen mehr als sein achtköpfiges Verfolgerfeld. Das im Übrigen vom besten Österreicher, dem Wiener IM Kummer und dem Slowenen IM Leon Mazi angeführt wird. 

Die Ausbeute Kummers war ein „x“ gegen den Deutschen Thorsten Koop, dasselbe Ergebnis nahm auch FM Florian Sandhöfers Duell mit Kevin Felczer (D). Der x-fache Champion Mazi besiegte Vorarlbergs MK Sucher und „eroberte“ damit Anzugsvorteil im heutigen Spitzenspiel mit Buhmann. Vorläufig bester Kärntner ist FM Harald Genser, der Anzugsvorteil samt erworbenem Mehrbauern gegen Ales Drinovec wohl zu einem souveränen Sieg ziehen konnte. Auf ihn wartet nun sein erster Verfolger Marco Stagl, der das Generationenduell mit FM Heimo Titz, in einem gegenseitigen Damen-Turmendspiel mit zwei Freibauern auf der vorletzten Reihe, dem finalen Verlauf nach klar für sich entscheiden konnte. Der Schachmaty Ruden-Spieler darf freilich beginnen. Das MK-Duell von Thomas Manhardt mit Albert Smole endete mit einem Remis.

Egger plant sein eigenes Punkteschloss

Der Klagenfurter Architekt Philipp Egger entschied das Spitzenspiel im B-Bewerb gegen Feldkirchens Dietmar Gruber mit einem Mehrbauern für sich. Damit ist die St. Veiter Ligastütze etwas überraschend im großen Feld nur mehr alleine ohne Punkteverlust. Sein nächster Herausforderer ist Austria Wien Spieler Michael Wais mit Anzugsvorteil, der Kärntens Jugendhoffnung Christoph Opietnik auf Distanz halten konnte. 

Die vier weiteren 3,5-Protagonisten prallen aufeinander. Aus Kärntner Sicht erfreulich dabei ist Thomas Truppe, die aktuell heißeste Feldkirchner Team- und Einzelaktie testet die Fähigkeiten von Startrang 32 Andreas Schindele. Wohl ähnlich ungewiss im Hinblick auf den Ausgang ist der Schlagabtausch der Startnummern 58 und 32 dahinter. Diese Protagonisten kommen mit Matic Dolinar aus Slowenien und Lukas Schwab aus Wien (Verein Donaustadt). 

Zwölf Spieler halten nach je vier Partien bei drei Punkten. Am ersten Gruppentisch platzieren sich Franz Tamegger, seines Zeichens Obmann vom Kärntner Traditionsverein Stocklauser Weitensfeld (Gurktal) und Startnummern-Boss und Mitfavorit Maximilian Mostbauer (ASK Nettigsdorf). 

Dahinter testet Oberösterreichs Hauptschullehrer Gerhard Friedl die Fähigkeiten von Boban Bozinovic, dem einzigen männlichen Meisterspieler aus dem Burgenland im Feld. Zwei Kärntner Kämpfer vor dem Herrn geben’s sich auch: Gerhard Raschun jun. und David Hackl! Ob Zugzwangs starker Neuzugang Zivkovic mit seinen null Elos weiter ungeschlagen bleiben kann, entscheidet sein Wolfsberger „Evergreen“ Pius Fritzl. Mit Markus Fasching zeigt ein weiterer „Schüler“ von Gensers Nachwuchsgruppe groß auf. Der 15-jährige Klagenfurter Gymnasiast muss Schwarz verwalten gegen Routinier Dietmar Gruber. 

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um die beste Dame im Feld zwischen Monika Molnar (Hans Turian) und Margit Hennings, auf sie wartet Jakob Inführ, geht mit je 2,5 Zählern weiter.

Weiterführende Links:

Homepage St. Veit Open
Ergebnisse bei Chess-Results

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