Der ungarische IM Attila Kiss ist in der St. Veiter Openszene ein Fixstern. Das untermauerte der 52-Jährige auch gestern in seinem Topduell mit dem deutschen Ranglisten-Ersten IM Tadej Sakelsek. Mit Remis bleiben beide weiter auf Topkurs. Ein Trio schmückt sich nach der gestrigen Doppelrunde weiter mit der weißen Weste: Erfreulicherweise ist mit IM Martin Neubauer ein Österreicher darunter.
Der SV Asvö St. Veit-Bundesligist gewann sein Duell mit dem deutschen FM Christian Hess. Auf ihn wartet heute im ersten ultimativen Knaller sein italienischer Titelkollege Flavio Guido. Der St. Veit-Sieger behauptete sich gestern gegen Erwin Nuster (Feldbach/Kirchberg). Das weiße Trio komplettiert FM Jaroslaw Krassowitzkij (D), der MK Thomas Manhardt niederringen konnte. Der nationale U18-ÖM David Wertjanz wird vom „Wiener“ FM Helmut Kummer vorläufig gestoppt. FM Harald Genser gewinnt sein „Prestigeduell“ mit MK Heimo Töfferl und testet heute den Slowenen Matej Kersic. Klasse wird auch die Paarung von Sakelsek mit Krassowitzkij.
Ein Kärntner Trio und ein „Wiener Amateur Solist“ haben im dichten B-Bewerb mit dem Punktemaximum die Nase vorne. Zwei davon, mit Josef Widowitz und Bernhard Saxer, prallen heute aufeinander. Das Duell Wien gegen Klagenfurt gestalten Suster und Hipfl. Aus dem Kreis der acht Spieler mit 2,5 Punkten sticht das Vereinsduell von Florian Wiesbeck mit Dietmar Gruber, Feldkirchen/Moosburg, besonders hervor. Seinen Titelverteidigungsanspruch wahrt auch der deutsche Horst Prüsse. Er testet am vierten Tisch die Widerstandskraft des „Stockerauers“ Jakob Inführ.
Die Detailergebnisse der dritten Runde: Kunov - J. Widowitz 0:1; Hipfl - Hierreich 1:0; Wieser - Suster 0:1; Saxer – Koban 1:0. Friedl-Kahlig remis.
Steiermark jagt Kärnten ist das Motto nach drei Partien im Jugendopen. Leopold Schein aus Leoben führt die schwarzen Steine gegen den Völkermarkter Markus Eberhart. Ebenfalls 2,5 Punkte am Konto hat Sebastian Pellizzari. Der Tiroler Junge (Schwaz) trifft heute auf Feffernitz-Lady Alexandra Tscharnuter. Die Gastgeber-Farben vertritt Ivan Kobas. Der begabte St. Veiter-Nachwuchsspieler hat allerdings mit dem routinierteren Lukas Eberhart alles andere als eine leichte Aufgabe vor sich.