Auch diesmal müssen sich die regionalen und nationalen „Schachfüchse“ im Rennen um den noch ausstehenden Gesamtsieg heuer hinten anstellen. Zu hoch hängen die Trauben für sie, gemessen an der Qualität der Topleute im Status eines Großmeisters oder auch einiger IM’s. Fix von diesen Protagonisten sind Arkadij Rotstein (D) und Maxim Turov aus Russland. „Mehr ja als nein, das ist jedoch der aktuelle Stand im Hinblick auf seine erfolgreiche Titelverteidigung beim ukrainischen Topmann Vladimir Malaniuk“, sagt Löscher. Gute Karten auf den Gesamtsieg hat sicherlich auch Vladimir Okhotnik, bekanntlich ja überzeugender Triumphator aus dem Vorjahr in Latschach. Die regionale/nationale Gruppe mit Wolfgang Arztmann, Christian Köfeler, Simon Pacher, Robert Rieger, Gert Mitter und „Comebackler“ Thomas Manhardt sowie auszugsweise Gerald Leitner wird dennoch punktuell aufhorchen lassen können.
Tja, überraschend hat auch Ivano Ceschia seine Zusage kundgetan. Zu unterschätzen ist dieser „Udineser“ auf keinen Fall, denn der St. Veit-Veteran hat sich zuletzt forciert seinem „studiare“ zugewandt. Das nach rund 20-jähriger Pause, wie er vor Monaten kundtat. Somit muss man ihn miteinbeziehen im Kampf um die Geldränge. Jedoch um den mit 1100 Euro dotierten Rang eins (insgesamt über 4000€) oder einen Top-5-Rang kommen die oben erwähnten nationalen Spieler im erwarteten 90-köpfigen A-Feld nicht in Frage. Zumal auch zwei interessante Inder am Start sind, eventuell noch Andreas Diermair und der eine oder andere aus dem Faaker See-Open dazustoßen könnte. Doch bereits sicher sind mehr als 100 Teilnehmer, das stimmt den Veranstalterclub Sv Raika Rapid Feffernitz mit seinem Obmann Helmut Löscher und seinem eigenen Schiedsrichter Hannes Tscharnuter zuversichtlich für die anstehende 20. Jubiläumsveranstaltung im Reigen des Kärntner Schachsommers.