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Österreicher Stagl & Sandhöfner jagen Leader Veröffentlicht am: 11.07.2013   Autor: von Alfred Eichhorn

Unerwartete Zuspitzung im A-Turnier: Zwei Österreicher mit Marco Stagl & Florian Sandhöfner rütteln an der Dominanz der deutschen Spitze GM Buhmann. Im B-Feld hat 5-Punkte-Trio die Nase vorne.

Der Countdown für das letzte Spieldrittel der 32. Auflage der strahlenden St. Veiter Open läuft. Und im Fokus dabei sind drei famos aufspielende Österreicher, die an der Dominanz und bis dato unantastbaren Führung des deutschen Denksport-Asses Rainer Buhmann scheibchenweise rütteln. 

Den Auftakt gestern in Spielrunde sechs machte Wiener Kummer, der mit seinem ehrenhaften Schwarz-Remis’ gegen den souveränen Leader Rainer Buhmann auch ein bisschen die deutsch-österreichische Rivalität entfachen konnte. Den zweiten Teil dabei gestalteten die zwei Protagonisten Marco Stagl und Kevin Felczer. Mit dem besseren Ende für die Startnummer 20 Stagl, der sich danach über fantastische 4,5 Zwischenzähler freuen durfte. Und obendrein nur mehr einen halben Zähler Rückstand als grandioser erster Verfolger von GM Buhmann aufweist.  

Den Styria Graz-Nachwuchsspieler und Schachmaty Ruden-Akteur konnte niemand auf der Podestrechnung haben – sehr wohl mit kleinen Abstrichen den oberösterreichischen Bundesligaspieler Florian Sandhöfner. Der 31-jährige Akteur für Ansfelden setzte sich gegen MK Loidl durch und könnte heute im Topspiel mit weißem Vorteil gegen Buhmann dessen Platz am „Sonnentrohn“ St. Veits einnehmen. Der Rückstand des Überraschungsdritten beträgt nur mehr ein halbes Pünktchen. Demzufolge winkt Rang eins auch Stagl, ihm stellt sich allerdings Italiener Flavio Guido mit Anzugsvorteil und wohl Siegeszwang entgegen. Denn Flavio kam gegen den weiterhin ungeschlagenen Tschechen Petr Mlynek (Partie mit 5. IM Leon Mazi) „bloß“ zum Remis. 

Im dichten 10er-Pulk der Spieler mit je vier Punkten von Rang vier bis 13 finden sich Genser, Pirker und Manhardt, der seinem Vereinskollegen Stagl herzlich gratulierte und motivierte: „Jetzt geht’s sogar um eine IM-Norm für dich.“ Auf ihn selbst wartet der beste Vierer, Helmut Kummer. 

Egger erobert sich B-Spitze zurück 

Den Verlust gegen Michael Wais, der so wie der Deutsche Andreas Schindele ebenfalls bei fünf Zählern hält, hat Philipp Egger weggesteckt. Und wie! Mit einer entscheidenden Mehrqualität stoppte er die Ambitionen des jungen Wieners Lukas Schwab und holte sich Zwischenrang eins zurück. Auf den SV ASVÖ St. Veit-Spieler wartet in Spielrunde sieben am Einsertisch der nationale Meisterspieler Boban Bozinovic mit Weiß. 

Die achtköpfige Verfolgergruppe mit je vier Zählern führt der Feldkirchner Thomas Truppe an, auf ihn wartet nun Walter Maringer mit Schwarz. Neu in die Gruppe gestoßen nach seinem Sieg über Margit Hennings ist ASKÖ Finkenstein-Spieler Martin Kahlig. Er hat heute im Duell der Ex-Sieger Alfred Eichhorn vor sich. Nicht besser geht’s der zweiten „Frontamazone“ Monika Molnar, sie verliert den  Faden und Partie gegen Titelverteidiger Josef Widowitz. Heiß hergehen wird’s auch am Zweiertisch zwischen Schindele und Wais. Weiter ungeschlagen bleibt auch das Startschlusslicht Goradz Zivkovic. Diese Serie beenden möchte wohl gerne Gegner Dietmar Gruber. 

Den Kurs auf den möglichen Gesamtsieg hält Kärntens bester Jugendlicher Florian Hribernig. Florian hat Volker Melde (D), den Elften und letzten mit 4,5 Punkten, mit Schwarz als nächste Herausforderung. Die Akteure von Rang zwölf bis 24 halten bei je vier Zählern, darunter auch das SC Die Klagenfurter-Jugendduo Fasching & Opietnik. Weiter Nummer eins bei den Damen bleibt Margit Hennings, Boden gut machen konnte Petra Kejzar aus Slowenien, die nun hinter Molnar punktegleiche Dritte.

Weiterführende Links:

Homepage St. Veit Open
Ergebnisse bei Chess-Results

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