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Kärntner Schachverband News News - Details

Open St. Veit: Bosiocic, Nussbaumer, Mohr Veröffentlicht am: 14.07.2014   Autor: von Alfred Eichhorn

Der Veranstalterverein ASVÖ St. Veit freute sich bei den 33. int. Jacques Lemans Open über einen souveränen Sieg und Endrang vier seiner beiden Bundesliga-Protagonisten GM Marin Bosiocic (7,5) und IM Leon Mazi (6).

GM Bosiocic Opensieger 2014
GM Bosiocic Opensieger 2014

Für den schottischen GM Matthew Turner (6,5) gab’s bei seiner Turnierpremiere auf Anhieb Rang zwei. Ebenso souverän in trockene Tücher mit 6,5 Punkten brachte der Wiener IM Helmut Kummer Stelle drei. Der 48-Jährige wurde damit vor Ort einmal mehr bester Österreicher. Auf Superrang 5 katapultierte sich der 16-jährige Vorarlberger Emilian Hofer (6). Dicht verfolgt von der punktegleichen steirischen Seniorenlegende IM Georg Danner. Im dichten 5,5-Punkte-Verfolgerpulk mit 10 (!) Akteuren finden sich Schachsteirer MK Thomas Manhardt als Achter und FM Harald Genser, der als Zehnter zudem seinen Anspruch zum besten Kärntner geltend machte. Den Preis der besten A-Amazone gewann WFM Narcisa Mihevc Mohr (4,5) aus Slowenien auf Endrang 22. 

B-Maximum verfehlt

Kärntens Senioren- und Neo-FS-Referent Gerhard Raschun verhinderte am Finaltag das grandiose Punktemaximum des 15-jährigen Vorarlberger Talents Vicent Nussbaumer (8,5). Nach diesem „X“ sicherte sich der 67-Jährige solo Rang 2 mit bärenstarken sieben Zählern. Fünf Spieler brachten jeweils 6,5 Zähler aufs Konto, angeführt vom Deutschen Volker Melde, dem 14-jährigen Wiener Lukas Schwab, Michael Kern und den beiden weiteren starken Kärntnern Franz Tamegger & Martin Kahlig. Rang zehn und souverän den Damenpreis gewann die 19-jährige MK Laura Tarmastin, Neuzugang in St. Veit. 

Blumenhalle ideal für Menschen mit Behinderung

Die überaus geräumige Blumenhalle erlaubt auch Menschen mit Behinderung eine bequeme Teilnahme. Diesmal war sogar eine Protagonistin des Blindenspiels mit Sholeh Mohammadi (D) zugegen und erreichte den ausgezeichneten 84. Endrang unter 98 Schachsportlern. Vielleicht macht der „Kasparov-Fan“ ja Reklame und es kommen nächstes Jahr ein paar dazu. Wie wär’s mit angedockten nationalen Meisterschaften vor Ort?

Die deutsche Schachkärntnerin Cornelia Klein (Wölfnitz) etwa ist eine weitere schon erfolgreiche Denksportprotagonistin in der Kärntner Turnierszene. Diesmal kombinierte sie sich zum starken dritten Damenplatz. Es ist wünschen, dass diese Beispiele Schule machen und mehr Behinderte künftig das Schachspiel und weiterer Folge – Sport für sich entdecken.

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