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Schneider-Zinner reüssiert gegen Großmeister Veröffentlicht am: 13.07.2017   Autor: von Alfred Eichhorn

Überraschung Steindl bleibt nach Remis mit bestem Kärntner Halvax ungeschlagen. Bosiocic schnappt Soloführung mit Schwarzsieg‘ über Diermair. Slowenin Kezjar ist auf bestem Weg zum ersten B-Titel einer Frau.

Der kroatische Co-Favorit um den Gesamtsieg der 36. Jacques Lemans Open GM Brkic muss sich mit einer Punkteteilung gegen IM Schneider-Zinner begnügen. Beide haben 5/6 auf der Bilanzkarte. Auf den besten Österreicher, auf bärenstarkem Zwischenrang drei, wartet in Spielrunde 6 im A-Turnier ein weiterer GM mit deutscher Trainerlegende Lev Gutmann, der FM Hofmann schlagen konnte. Die Basis zum nächsten Gesamtsieg mit derweil 5,5 Zählern legt freilich der x-fache Champion GM Marin Bosiocic nach einem 1:0 über Steirer IM Diermair. Sein aktueller Auftrag ist FM Singer (D), der seinen bereits fünften Einzelpunkt kampflos von IM Schnider zur Kenntnis nahm. Top-10-Präsenz genießt auch Österreichs Alt-Trainerlegende IM Georg Danner mit 4,5 Zählern im Haben und jetzt richtungsweisender Partie mit IM Thorben Koop, Status Bundesligastütze für St. Veit. Ein weiteres Saalhighlight ist die Nachwuchspaarung von Lukas Schwab (W) mit amtierenden U18-ÖM Jurij Khalakhan, beide bis lang vier Punkte erspielt. Eine starke Präsenz beweist Admira Villach-Akteur Robert Hafner mit 3,5 Punkten und im Moment nur einem ausgewiesenen Auftaktverlust gegen den Startranglisten-Ersten.  

Das größte Überraschungspotenzial jedoch liefert bis dato Ottakring-Akteur Johannes Steindl, der 19-jährige Wiener Bundesligaspieler hofiert auf Superrang sechs, hinter Lokalmatador IM Halvax, der sich Ante Brkic gegenübersieht. Noch gut in Erinnerung ist Steindls Bundesliga-Coup mit Sieg über GM Uwe Bönsch. Und speziell geht’s weiter für ihn mit Wiener Derby sowie Rivale IM Helmut Kummer, seines Zeichens auch schon Turnierdritter.

Im B-Bewerb könnte ein erster Damensieg bereits am finalen Samstag mit erwarteter Siegerehrung ab 15.30 Uhr Realität sein. Die Slowenin Petra Kezjar ist nämlich drauf und dran dies umzusetzen. Ihrer Mission steht noch Landsmann und Leader Simon Spacapan, mit ebenfalls 5,5/6 Zählern, im Wege. Ferner auch Titelverteidiger Karl Lang, der auf den überraschend stark aufspielenden Neo-Wolfsberg-Meisterschaftsspieler Konrad Mostögl prallt. Beide mit einem halben Zähler weniger. Eine zweite, noch jüngere Slowenin mit Zala Urh (15) nimmt hart Kurs auf finales Podest. Sie gestaltet das Nachwuchs-Battle mit erst 13-jährigem Überraschungs-Bärnbacher David Schernthaner. Aus diesem Sextett wird wohl der neue Champion kommen. 

Apropos Jugend – da verteidigt Tobias Blasge, Schachverein Feldkirchen, mit einem kampflosen Punkt von Thomas Woschitz die alleinige Tabellenführung im Raika-Nachwuchs-Open. Verfolger Simon Hochsteiner, Weitensfeld, hat weiter einen halben Zähler Rückstand. Neuer Dritter ist Maxim Heidegger (D).

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