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St. Veit Open freut sich über Widowitz’ Triumph Veröffentlicht am: 16.07.2012   Autor: Alfred Eichhorn

Die 31. Auflage der St. Veiter Jacques Lemans Open ist Geschichte. Das packende Kopf-an-Kopf-Rennen um den A-Triumph entschied der deutsche FM Jaroslaw Krassowizkij für sich über Österreichs heißester Turnieraktie IM Martin Neubauer. Krassowizkij besiegte den bis dahin ungeschlagen gebliebenen Klagenfurter FM Heimo Titz; Neubauers Versuchen zum ganzen Punkt und Solosieg trotzte NM Alexander Schmidlechner (Vor) erfolgreich. Selbst bei Punktegleichstand (7) wäre der Deutsche allerdings mit hauchdünn besserer Zweitwertung vorne geblieben.

Zum besten Kärntner mit Rang acht kombinierte FM Harald Genser. Mit einem weißen Finalsieg über Amar Salihovic wäre er sogar starker Fünfter geworden. Dieser Rang ging aber auch verdient an Schmidlechner, davor platzierte sich der italienische, „nun“ Ex-Sieger, IM Flavio Guido. Die slowenische Nr. 1 im A-Feld mit IM Tadej Sakelsek belegte Stelle drei.

Zum Spieler des Turniers wurde allerdings Emilian Hofer. Der 13-jährige Vorarlberger und Nachwuchsjoker von Hohenems finalisierte zum famosen Endrang 10 – mit Ausgangsnummer 43! Das wird auch seinen erfolgreichen österreichischen A-Trainer Milan Novkovic gefreut haben.

Kärntner Triumph im B-Bewerb

Der Veranstalterverein SV ASVÖ St. Veit freute sich über das starke Abschneiden seines Bundesligaspielers Martin Neubauer und sicherte auch Rang eins in der Teamwertung (Neubauer, Salihovic und Neuzugang Wolfgang Guetz). Den „Opensieger“ stellte allerdings SV Stocklauser Weitensfeld mit einem souveränen Josef Widowitz. Er zeigte zusammen mit dem deutschen Titelverteidiger Horst Prüsse das stärkste Finish und wurde vor allem wegen seiner gelungenen Anfangsserie von 4/4 zum letztlich klaren „Buchholz-Sieger“ über Prüsse nach je 7,5 Zählern.

Rang drei ging an Kunov (D), der am Ende von seinem ersten Verfolger Rene Bornet (Magistrat Klagenfurt) niedergekämpft wurde. Bernhard Saxer (Verlust Prüsse) wurde hinter dem Leobener Robert Rauchlahner jun. Sechster.

Der Preis der besten „Überraschungsdame“ im Feld ging an die fast permanent vorne mitkämpfende Sandra Wilfling (Steiermark). Ein starke Turnierleistung gelang auch Florian Andretsch mit seinen 5,5 Punkten und Endrang 19. Florian spielt für SK MPÖ Maria Saal.

Markus Eberhart gewinnt Jugendopen

Markus Eberhart (VST Völkermarkt Gojer ) holte sich seinen ersten „großen“ Opensieg bei den Jugendlichen. Nach seinem Sieg in Völkermarkt (Rundenturnier) klappte es für ihn in St. Veit gegen 19 weitere Kids. Letztlich behauptete sich Markus nur mehr um einen halben Buchholz-Zähler gegenüber seinem „Ranglisten-Chef“ Leopold Schein aus Leoben. Die Ursache dafür war sein „Selbstmatt“ gegen Alexandra Tscharnuter (Verein Feffernitz), die damit allerdings zum besten Mädchen auf Position fünf wurde. Leopold Schein besiegte seinen Bruder Alexander. Rang drei erreichte „Senkrechtstarter“ Fabian Proprenter (Magistrat Klagenfurt, Trainer: Gerhard Raschun) nach einem „X“ über Lukas Eberhart (7.). Stelle vier reiste nach Tirol an das dortige Kadermitglied Sebastian Pellizzari. Sebastian spielt beim Verein Schwaz.

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