Doch „Gold“ scheint auch für Mitter im Gemeinschaftssaal von Feffernitz außer Reichweite zu sein: „Ein Gesamtsieg vorort wird sich für mich doch nicht ausgehen“, wie er in seiner Nachbilanz meinte. Für die anstehende 20.Jubiläumsauflage will der Veranstalterverein SV Raika Rapid Feffernitz mit seinem Obmann Helmut Löscher noch eins drauflegen, die Anstrengungen intensivieren, um ein starkes Feld an den Start zu bringen.
Für Thomas Manhardt gab’s diesmal Rang vier. Der 32-jährige Magister wechselte von seinem ehemaligen, mittlerweile stillgelegten Verein SG Spittal, zu Styria Graz. Und verpasste mit seinem Schlussverlust gegen Rotstein das Treppchen, das für ihn mit Remis „easy“ zu erlangen war. Marco Wochein, Spitzenspieler vom SK Feistritz Paternion, wurde starker 13. Der 26-Jährige holte sich damit überzeugend die Unter-2100-Elowertung und erstaunte erneut einigermaßen mit seinem Verlauf: Er blieb so wie Sieger Rotstein ungeschlagen, doch das war schon einigermaßen spektakulär im Hinblick auf seinen erreichten Endrang 13! Bei den Kategorie- und Sonderpreisen siegte Sarah Zöhrer (Feffernitz) in der U14-Wertung und Robert Rieger aus Lienz in der U16. Zudem schafften zweite und überraschende dritte Ränge, Martin Kahlig (ASKÖ Finkenstein), Magnus Zanon (Neuzugang SK Volksbank Lienz), Franz Kraßnitzer (Ruden) und Alois Gallob, auch Finkenstein.
Beim 8.Jugendopen entzauberte Sieger Franco Nieddu das weitere 30-köpfige junge Starterfeld. Die U16-Nachwuchshoffnung vom Unterligaverein SV Volksbank Feldkirchen (Ossiach) verwies mit Leon Löscher und Sandro Schuster zwei Gegner vom Veranstalter klar auf die Ehrenplätze. Nieddu fixierte quasi im letzten Abdruck (U16-Auslaufspieler) seinen ersten und somit letzten Sieg bei einem Kärntner Open – Gratulation! Zudem musste sich auch das favorisierte Slowenentrio, das zuletzt in St. Veit diktierte, hinten anstellen. Die Organisatoren vom veranstaltenden Verein, SV Raika Rapid Feffernitz, Obmann Helmut Löscher & Hannes Tscharnuter, waren „mit mehr als 100 mitwirkenden Spielern sehr zufrieden“.
Den Ablauf „regulierte“ und meisterte routiniert Fide-Schiedsrichter Gert Tscheinig aus Villlach.