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Schachreport vom 19.04 - St. Veit holt den Meistertitel! Veröffentlicht am: 20.04.2026   Autor: von Namentlicher Verfasser

In einem wahren Herzschlagfinish sicherte sich der SV ASKÖ St. Veit in der österreichischen Schach-Bundesliga den österreichischen Mannschaftsmeistertitel. Mit vier Siegen in Folge gegen Mayrhofen, Feffernitz, Schach ohne Grenzen Tirol und Ottakring, starteten die Herzogstädter perfekt ins Schlusswochenende, ehe man sich gegen Austria Wien mit einem 3:3 begnügen musste.

Fritz Knapp inmitten „seines erfolgreichen Teams“ mit Stadtrat Manfred Kerschbaumer (li.) und ÖSB-Vizepräsidentin Ina Anker und ÖSB-Präsident Michael Stöttinger (re.).

Am letzten Spieltag lag das St. Veiter Team einen Spielpunkt hinter Pinggau an zweiter Stelle. Mit den Fixabsteiger Salzburg hatte man auch die leichtere Aufgabe gegenüber Pinggau-Friedberg die mit Schach ohne Grenzen gegen den vermeintlichen dritten Absteiger aus Tirol spielten. Mit einen 4,5:1,5 Sieg gegen Salzburg wurde man den Erwartungen nicht voll gerecht und musste auf Schützenhilfe hoffen. Und die schon als Fixabsteiger gehandelten Tiroler schafften die Sensation und erreichten gegen Pinggau-Friedberg ein 3:3, schafften den Klassenerhalt gegenüber Frauental und kürten „nebenbei“ St. Veit zum österreichischen Mannschaftsmeister 2025/2026. Feffernitz erreichte am Schlusswochenende drei Siege und ein Unentschieden und musste sich in der laufenden Saison nur St. Veit und Pinggau-Friedberg geschlagen geben und wurde punktegleich mit den drittenplatzierten Fürstenfeldern fünfter. 

Enttäuschend das Abschneiden vom ehemaligen Flaggschiff des Kärntner Schachsports Maria Saal. Mit nur zwei Unentschieden muss Maria Saal in die 2. Bundesliga absteigen.

In der 2. Bundesliga Mitte haben Feffernitz 2 mit Rang fünf und St. Veit 2 mit Rang acht den Klassenerhalt geschafft. Admira Villach landete auf Rang neun – was im Normalfall für den Klassenerhalt reicht – muss aber durch den Abstieg von Maria Saal und Frauental aus der 1. Bundesliga – neben den punktelosem SC Die Klagenfurter absteigen. Für die Villacher aber nicht so schlimm, da sie als Meister der Kärntnerliga auch nächste Saison wieder dabei sein werden.

In der Frauenbundesliga schaffen alle drei KSV Vertreter St. Veit, Feffernitz und Lienz den Klassenerhalt. Der Auftritt von Lienz war jedoch nicht einer Frauenbundesliga würdig, bei zwei von drei Antritten konnte kein wettkampffähiges Team – nur 2 (!!) Spielerinnen anwesend, was jeweils eine 0:4 Strafbeglaubigung zur Folge hatte – auf die Beine gestellt werden.

Feffernitz 2 wurde Meister in der 2. Frauen-Bundesliga Mitte.

- Helmut Löscher

Bildunterschrift: Fritz Knapp inmitten „seines erfolgreichen Teams“ mit Stadtrat Manfred Kerschbaumer (li.) und ÖSB-Vizepräsidentin Ina Anker und ÖSB-Präsident Michael Stöttinger (re.).

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